Vorträge im Sommersemester 2017

 

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Donnerstag, 04.05.2017, 18:15 Uhr
Universität Trier, Campus II, Hörsaal 13

Prof. Dr. Sebastian Lentz
(Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig)

Produkte der Risikogesellschaft – Europäische Kulturlandschaften.

Die Europäische Union pflegt verschiedene Erfolgserzählungen über ihre Geschichte. Auf einer Spurensuche durch Landschaften in Europa sucht der Vortrag anhand des Umgangs mit Risiken nach alternativen Deutungsmöglichkeiten der europäischen Integration.

Donnerstag, 01.06.2016, 18:15 Uhr
Universität Trier, Campus II, Hörsaal 13

Prof. Dr. Johann-Bernhard Haversath
(Universität Gießen)

Alles nur Katastrophen? Ethnien, Territorien und Religionen an der EU-Ostgrenze in dauerndem Wandel.

Am Beispiel von Polen, Rumänien, Moldawien und der westlichen Ukraine werden die vielschichtigen und unterschiedlichen Entwicklungspfade vorgestellt, welche dies- und jenseits der EU-Ostgrenze die aktuellen gesellschaftlichen Weichenstellungen in besonderer Weise beeinflussen. Es geht um räumliche, zeitliche und gesellschaftliche Dimensionen, die uns in Deutschland in dieser Form nur wenig vertraut sind, um ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt in Stadt und Land.

Donnerstag, 20.07.2017, 18:15 Uhr
Universität Trier, Campus II, Hörsaal 12

Prof. Dr. Paul Reuber (Universität Münster)

Politische Geographien und geopolitische Leitbilder in Europa nach dem Ende
des Kalten Krieges.

Seit dem Ende des Kalten Krieges hat sich die politisch-geographische Landkarte Europas stark verändert. Mit dem Wegfall der Blockkonfrontation und dem Eisernen Vorhang haben sich alte Machtkonstellationen verabschiedet und neue gefunden. Wichtige Meilensteine dieser Entwicklung waren die Osterweiterungen der EU, die in das Machtvakuum des zerfallenden Warschauer Paktes hineingriffen. Sie haben nicht nur die innere Balance der westeuropäischen Staatengemeinschaft in vielerlei Hinsicht verändert, sondern auch die geopolitischen Leitbilder von Ost und West in eine neue Konfiguration gebracht. In diese lang angelegten Prozesse bringen Entwicklungen wie die EU-Finanzkrise, internationale Flüchtlingsströme, die Konflikte zwischen Russland und seinen westlichen Anrainerstaaten, der Brexit sowie die Zunahme nationalistisch-rechter Bewegungen weitere Dynamiken hinein, die die Politischen Geographien Europas komplizierter und unberechenbarer machen. In diesen Krisen und Konflikten spielen geopolitische Leitbilder und Risikoszenarien eine wichtige und politisch wirksame Rolle. Sie beeinflussen die öffentliche Meinung, polarisieren die Debatten und wirken sich auch auf politische Abstimmungsprozesse aus. Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Vortrag nach einem einführenden Überblick die oben genannten Entwicklungen und geopolitischen Leitbilder an ausgewählten Beispielen.

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